Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Studiengang Kunststoff- und Elastomertechnik

Röntgenring 8
97070 Würzburg

Telefon: +49 (0) 9 31 - 35 11-95 02
Telefax: +49 (0) 9 31 - 35 11-95 10

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Info-Broschüre

Laufende Lehrveranstaltungen am Campus Röntgenring

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Arbeitskreis KING

Mikroskopie (Raum C.-1.02)

Laborleitung

Prof. Dr.-Ing. Jörn Leiber

Telefon: 0931 - 3511 - 8404
E-Mail: joern.leiber(ät)fhws.de

verantwortliche Mitarbeiter

Dipl.-Ing. (FH) Martina Rühl

Telefon: 0931 3511 8857
E-Mail: martina.ruehl(ät)fhws.de

Stereomikroskop

  • Das Stereomikroskop ermöglicht die Betrachtung von Proben bei Vergrößerungen von 6,5 x bis 40 x mit einer stereoskopischen Optik. Durch diese hat man eine dreidimensionale Sicht auf die Oberfläche, was besonders für die Untersuchung von Bruchflächen und Topographien interessant ist. Aber auch im Durchlicht können innere Eigenschaften von transparenten Proben oder Dünnschnitten – auch im polarisierten Licht – untersucht werden. Mit einer Kamera können Aufnahmen gemacht und verarbeitet werden.

Lichtmikroskop

  • Die Lichtmikroskopie ist ein Standardverfahren in der Kunststoffanalyse, da mit ihr Strukturen im Größenbereich von 0,5 – 100 µm direkt betrachtet werden können. Dies können kristalline Strukturen (Sphärolithe), Füllstoffe, Fließlinien, die Mischungsgüte oder Fehlstellen sein, welche deutliche Aussagen über die Vorgeschichte und Herstellung der Bauteile erlauben.

REM (Rasterelektronenmikroskop) mit EDX (Röntgenspektroskopie)

  • Das REM ermöglicht stärkere Vergrößerungen als das Lichtmikroskop (bis mehrere 1.000-fach) und liefert zudem ein plastisches Bild von dreidimensionalen Oberflächen mit großer Tiefenschärfe.

Mikrotom

  • Das Mikrotom dient der Herstellung sehr dünner Probenschnitte für die Betrachtung in der Durchlichtmikroskopie oder auch für die Durchstrahlung in der FTIR-Spektroskopie. Mit einem Kryo-Zusatz können auch Schnitte von weichen Proben gemacht werden, indem diese vorher unter den Glaspunkt gekühlt werden.

Schleif-/Poliergerät

  • Zum Polieren von Oberflächen z.B. für die Betrachtung in der Auflichtmikroskopie

Sputter-Einrichtung

  • Für die Aufnahme von REM-Bildern müssen Kunststoffoberflächen leitfähig bedampft werden. Dieses kann durch Sputtern im Vakuum mit Gold oder durch Bedampfen mit Kohlenstoff erreicht werden. Kohlenstoff wird oft gewählt, wenn EDX-Analysen angefertigt werden sollen, in denen der Peak von Gold stören würde.

Raum

  • C.-1.02

Geräte

  • Wild M3Z mit Kamera
  • Zeiss Axio Imager.Z1 mit umfangreicher Ausstattung:
     Durchlichteinheit mit Hell-, Dunkelfeld, Phasenkontrast und Polarisationsoptik
     Auflichteinheit mit Hell- und Dunkelfeldbeleuchtung, Polarisation und Differentialinterferenzkontrast (DIC)
    Fluoreszenzbeleuchtung
    Kamera und Motorisierung in Z-Richtung für Stapelaufnahmen und erweiterte Tiefenschärfe bis hin zu 3D-Darstellungen
  • Philips XL-30 mit Platform-Upgrade und Zusatzaustattung:
    Motorgesteuerte Probenführung
    Digitale Bildaufnahme und -auswertung
    EDX mit Mappingfunktion (Analyse der Elementzusammensetzung in der Oberfläche)
    RBS-Detektor (Darstellung von Elementkontrasten)
    Anfertigung von 3D-Bildern (Anaglyphen)
  • Leica RM 2155 mit Kryo-Aufsatz LN 21 sowie Schlittenmikrotom Fa. Jung Typ K
  • Struers DAP-7
  • Emitech K550 und K250
 

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